Inspiration

Februar 2020

Eine kleine Beule im Universum

«Die Welt verbessern wollte ich schon immer. Zu wirken begann es erst, als mein Weltbild positiv wurde. Daran halte ich fest und darin ordne ich alles ein.» Ralph Chr. Baumgartner - 2019

Dass „Menschen die Welt zerstörten“ und „die Umwelt geschützt und Energie gespart werden müsse“ schrieb ich 1987 höchst dramatisch in einem Aufsatz. Heute würde ich Inhalt und Worte anders wählen, das Verbessern der Welt aber ist mein Anliegen geblieben. Das ist mit Schwierigkeiten verbunden und beginnt bei mir selbst.

Mann betrachtet das sich entzündende Streichholz vor einem Ofen

Schwierig, schwierig ...

1991 verliess ich mein Elternhaus  in der Ausbildung zum Elektroniker. Nebenher servierte ich in einer Spelunke und arbeitete samstags als Radio-TV-Verkäufer. Nach der Lehre übernahm ich Jobs als Techniker - meistens fehlte mir aber das "ernsthafte Anliegen" und ich wechselte häufig. Richten sollte es die Weiterbildung zum Ingenieur: Fünf Jahre Vollzeitjob plus Schule an vier Abenden pro Woche und jeden zweiten Samstag.

Das zerrte an den Kräften und die waren nach dem Studium aufgebraucht. 2006 nahme ich eine ausgiebige Auszeit. Die Ruhe warf mich zurück auf mich selbst und meine Motivationen. Statt die Welt verbessern zu wollen hatte ich ein riesiges Bedürfnis nach Anerkennung. Dafür strampelte ich mich ab, nahm viele Opfer in Kauf und als deren Befriedigung nach dem Studium ausblieb, brannte ich zunehmend aus.

Mit der Hilfe liebevoll klarer Menschen arbeitete ich meine Defizite auf, versöhnte mich mit meinem Leben, fand Halt und Perspektive. Ich probierte mein Leben neu aus und begann mir selber zu vertrauen, lernte auf Situationen konstruktiv einzuwirken und entdeckte wie dies meine Arbeit beeinflusste. Klarheit ist oft unangenehm, das macht sie schwierig. Aber erst Klarheit ermöglicht wirkungsvolles Entscheiden und Handeln.

Unverhofft

Meine Entwicklung begann aufs Umfeld zu wirken. Menschen fällten aufgrund unserer Gespräche wichtige Entscheidungen. Feststeckende Projekte konnten durch Klarheit und Konsequenz erfolgreich fertig gestellt werden. Neue gelangen, weil sie von Anfang an auf einer geklärten Basis standen und für Schwierigkeiten gewappnet waren. Unternehmen erlangten neue betriebliche Freiheit weil tiefgreifende Fragen geklärt wurden.

Letzthin hörte ich mich bei einem Projektstart sagen: «Wenn wir mit diesem Projekt nicht wenigstens eine kleine Beule ins Universum schlagen, sollten wir lieber kegeln gehen.» Damit gemeint ist eine substanzielle Verbesserung für die vom Projekt betroffenen Menschen. Da wurde mir klar, dass ich das tue, was ich immer tun wollte, nämlich die Welt ein bisschen besser machen.

Übrigens!

Veränderungen ins Negative erfolgen ganz von alleine. Jene ins Positive brauchen einen Entscheid und konsequentes Handeln.

Beobachtest Du Negatives in Deinem Unternehmen? Erkennst Du Bereiche in denen Negatives Raum gewinnt? Willst Du etwas dagegen tun? Willst Du ein Gegenüber, das Dir wohlwollend kritische Fragen stellt?

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Ralph Chr. Baumgartner

dipl. ing. FH Informatik
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